Hintergrundberichte
2009 2000
2001
2002
2003
2004 2005 2006 2007 2008 2010 |
| |
|
| 14.12.09 |
Das Kreuz mit dem Schweizer Kreuz
Mit klareren Regeln will der Bundesrat festlegen, wann ein Produkt mit dem Schweizer Kreuz ausgezeichnet werden darf. Die Bauern freuts, die Verarbeiter nur zum Teil.
Von Roland Wyss-Aerni weiter...
|
| |
|
| 25.10.09 |
Bio-Margarine im Praxistest
Bio-BäckerInnen-Gruppe bei Backstube Sundaram AG
Von Peter Jossi
Am 14. Oktober 2009 traf sich die Bio-BäckerInnen-Gruppe in der Backstube Sundaram AG in Uster. Der Schwerpunkt des Herbsttreffens lag beim Thema Biofette und - Margarinen. Zusammen mit Herstellern und Vermarktern wurden anhand konkreter Praxisanwendungen die bestehenden Angebote geprüft und der zusätzliche Bedarf für Bäckerei- und –Konditoreianwendungen diskutiert. weiter... |
| |
|
| 21.09.09 |
Ist es statthaft, dass eine Zertifizierungsorgansation ein Fair Trade-Label lanciert?
Überlegungen zum „Fair for Life“-Jubiläumsbericht von Matthias Wiesmann
Anders als der Bio-Bereich kennt der Fair Trade-Bereich keine gesetzliche Grundlage, die ein Minimum an Regeln setzt – es sei denn, man beziehe sich auf die Grundlagen der Internationalen Arbeitsorgansation (ILO, BIT) in Genf. In diesem Fall kann man nicht unbedingt von Fair Trade, sondern eher von „Fair Production“ sprechen. weiter...
|
| |
|
| 15.09.09 |
Nachhaltiger Fischfang und Fischzucht - PraktikerInnen fordern offene Branchenplattformen !
„Nachhaltige Fischfang/ bzw. Fischzucht“, dies der Schwerpunkt der bionetz.ch-GV 2009. Die Schweizer Bio-Plattform für Verarbeitungs- und Handelsunternehmen lud am Freitag, 04. 09. 2009 eine vielfältige Runde von Fachleuten und Interessierten an die Nachhaltigkeitsmesse Lifefair - www.lifefair.ch. Die angeregte Fachdiskussion zeigte: Aus Praxissicht ist v.a. die Verfügbarkeit eines breiten Qualitätsangebots wichtig. weiter... |
| |
|
| 28.08.09 |
Welcher Fisch darf auf den Tisch?
Tagungsbericht vom 23.08.2009 in Basel
von Matthias Wiesmann
KonsumentInnen kaufen Bioprodukte, weil sie sie als gesünder ansehen, nicht weil sie eine ökologische Landwirtschaft unterstützen wollen. Das ist schwarz-weiss formuliert, aber von der Tendenz her zutreffend. Bei Fairtrade-Produkten stehen altruistische Motive hingegen im Vordergrund. Und bei Fisch? weiter...
|
| |
|
| 18.08.09 |
Biohefen bewähren sich
Mitte der 90-er Jahre brachte die Agrano AG die auf Bioweizen-Basis vermehrte knospenzertifizierte Hefe „Bioreal“ auf dem Markt. Nach der Markteinführung einer zweite Bio-Knospe-Hefe durch die Hefe Schweiz AG, erklärte die Bio Suisse per 1. Juli 2004 die Verwendung einer Biohefe zur Pflicht.
Mittelfristig rückt nun die gesetzliche Biohefepflicht in der Schweiz und der EU ins Blickfeld. In der gewerblichen und industriellen Schweizer Praxis hat sich die Biohefe gut etabliert, mit grösserer Verbreitung des Angebot von Hefe Schweiz. Die Bioreal-Hefe bietet aber ein breiteres Anwendungsfeld über die Verwendung als Backhefe hinaus auch als Zutat für hefehaltige Lebensmittel. weiter...
|
| |
|
| 25.07.09 |
Weggeworfenes Essen kann Hungernde sieben Mal sättigen
Buchneuerscheinung zeigt Skandal in Europa und USA auf
Mehr als sieben Mal könnte man alle Hungernden der Erde sättigen, würde man die Nahrungsmittel, die in Europa und in den USA weggeworfen werden, verteilen.
Diese Fakten basieren auf Recherchen des Kleinbauern und Lebensmittel-Analysten Tristram Stuart, der in seinem neuesten Buch "Waste: Uncovering the Food Scandal" (erschienen im Penguin-Verlag http://www.penguin.co.uk ) die Zahlen ermittelt hat. Stuart ist von Yorkshire bis China, von Pakistan bis Japan gereist, um zu erforschen, wie viel Nahrungsmittel weggeworfen werden. Allein die Lebensmittel, die von Haushalten in Grossbritannien weggeworfen werden, könnten 113 Mio. Menschen auf der Welt satt machen. weiter... |
| |
|
| 25.07.09 |
Bio vs. Fast Food: Branchenkrieg um Krisensieg
Beide Sektoren wollen grösste Gewinner der Flaute sein
(pte) - Unterschiedlicher wie die Fast-Food-Industrie und die Biobranche könnten Markterscheinungen in der Gastronomie und dem Konsumgüterhandel kaum sein. Dennoch weisen die beiden Sektoren neuerdings eine Gemeinsamkeit auf: Beide beanspruchen den Titel für sich, als grösster Gewinner aus der aktuellen Wirtschaftskrise hervorzugehen. weiter... |
| |
|
| 11.07.09 |
Neokolonialismus: Wenn Banker zu Bauern werden Konzerne machen armen Farmern Ackerflächen streitig
Finanzkonzerne kaufen Ackerland in Entwicklungsländern auf
(pte) - Banken, Investmentfonds und internationale Konzerne haben sich in den vergangenen Jahren verstärkt auf Ackerland in ärmeren Ländern gestürzt. Dabei nutzen sie für strategische Investitionen nicht nur Finanzprodukte wie Agrarlandfonds oder Derivate, um an der Wertschöpfungskette partizipieren zu können. Darüber hinaus kaufen sie sowohl ganze Ackerböden als auch Schweine- oder Geflügelfarmen auf und beteiligen sich am physischen Handel mit Agrarrohstoffen.
Dieses relativ neue Mrd.-Geschäft kann für die Bevölkerung und die ansässigen Bauern vor Ort sowohl positive als auch negative Folgen haben. Kritiker wie die Welternährungsorganisation FAO http://www.fao.org warnen vor einer Verdrängung kleiner Farmer durch internationale Konzerne und sprechen von Neokolonialismus. weiter...
|
| |
|
| 09.06.09 |
Biohefepflicht in der EU? - ..... und in der Schweiz?
Seit dem 19. Jahrhundert geht das Brot und die Backwaren dank industriell hergestellter Bäckereihefe auf. Diese wird aus Reinzuchtstämmen vermehrt, unter Verwendung beträchtlicher Mengen an chemisch-synthetischen Nährstoffen.
Mitte de 90-er Jahre brachte die Agrano AG die auf Bioweizen-Basis vermehrte knospenzertifizierte Hefe „Bioreal“ auf dem Markt. Als auch der Schweizer Hefe-Marktleader, die Hefe Schweiz AG, eine knospezertifizierte Biohefe lancierte, erklärte die Bio Suisse per 1. Juli 2004 angesichts der gewährleisteten Wahlfreiheit die Verwendung einer Biohefe zur Pflicht. Nun zeichnet sich auf Stufe EU-Bioverordnung die Pflicht zur Verwendung einer Biohefe ab – mit Folgewirkung für die Schweiz.
Von Peter Jossi, bionetz.ch weiter...
|
| |
|
| 21.04.09 |
Tier-, Konsumenten- und andere Schützer
Schützer und Ethiker haben es gut. Sie sind eigentlich immer auf der sicheren Seite. Sie können etwas fordern, was andere umzusetzen haben. Sie können Ratschläge erteilen, ohne die Voraussetzungen und Konsequenzen diskutieren geschweige denn tragen zu müssen. Der Beifall des nur teilinformierten Publikums ist ihnen sicher.
Von Matthias Wiesmann, bionetz.ch weiter... |
| |
|
| 28.03.09 |
Für Schweizer Biokühe gibt es nur noch Biofutter
Am 1. April ist es definitiv: Jede Biokuh frisst nur noch Bio. Weil das Biofutter knapp und teuer ist, fordern die Biobauern mehr Direktzahlungen.
Von Helene Soltermann, LID weiter... |
| |
|
| 13.03.09 |
Grün und fair konsumieren
von Matthias Wiesmann, bionetz.ch
Zweifelt etwa jemand daran, dass es sinnvoller ist, ein Dreiliterauto zu fahren als einen schweren Offroader? Dass es sinnvoller ist, fair deklarierte Bananen zu kaufen, bei denen Produzent oder Bananenarbeiter einen höheren Preis erhalten als bei Weltmarktbananen?
Ja, es gibt die Zweifel. Vor einiger Zeit bezeichnete Dr. Gerhard Schwarz, Wirtschaftsredaktor NZZ, Fair Trade als schädlich. Warum? Höhere Preise würden die Anbieter dazu verleiten, mehr zu produzieren, wodurch die Preise zusätzlich unter Druck gerieten und letztlich den Produzenten selber schaden würden. weiter...
|
| |
|
| 06.03.09 |
Schweizer setzen kräftiges Statement mit dem Einkaufskorb
Bioprodukte: Der Kauf - eine Vertrauensfrage - Der Nicht-Kauf - eine Preisfrage
Eine Studie der GfK Switzerland
Die Schweizerinnen und Schweizer lassen sich auch von der Wirtschaftskrise nicht die Lust auf biologische Produkte nehmen. Der von GfK Switzerland untersuchte Markt für Bioprodukte bleibt auch 2009 mit 5,4% konstant. Fast 50% aller Schweizerinnen und Schweizer kaufen mindestens einmal pro Woche Bio-Produkte. weiter...
|
| |
|
| 01.03.09 |
Qualität, die Mehrwert schafft
Ein BioFach 2009-Rückblick von Peter Jossi, bionetz.ch
Rund 46`000 FachbesucherInnen der internationalen Bio-Welt fanden auch in diesen klimatisch und wirtschaftliche stürmischen Februar-tagen den Weg ins winterliche an die Biofach vom 19.bis 22. Februar auf das Messegelände in Nürnberg. Etwas weniger Ausstellbetriebe zeigten auf mehr Fläche Ihre Produktneuheiten und Dienstleistungen.
Die aktuelle Wirtschaftskrise und das 20 jährige Jubiläum der Biofach sorgten auch für nachdenkliche Töne. weiter...
|
| |
|
| 18.01.09 |
Ab dem 1.1.2009 gilt die neue EG-Öko-Verordnung!
Am 1. Januar tritt die neue EG-Öko-Verordnung (Verordnung (EG) Nr. 834/2007 des Rates vom 28. Juni 2007 über die ökologische/biologische Produktion und Kennzeichnung von ökologischen/biologischen Erzeugnissen und zur Aufhebung der Verordnung (EWG) Nr. 2092/91) in Kraft und löst damit die bisher geltende Öko-Verordnung Nr. 2092/91 ab. weiter...
|
| |
|