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Vier Mal im Jahr bezahlen, jede Woche einen Gemüsekorb erhalten: Das Konzept der Vertragslandwirtschaft fasst auch in Bern Fuss. Von Karin Iseli, LID / Kritischer Kommentar dazu weiter unten von Matthias Wiesmann
Sechs Bauern liefern Produkte Doch nicht nur bei den Konsumenten scheint die Idee anzukommen, auch die Suche nach Bauern, die mitmachen möchten, gestaltete sich einfacher als gedacht. "Wir haben mit Hilfe eines Inserates im ‚Schweizer Bauer‘ Produzenten gesucht. Von den zehn Bauern, die an die Infoveranstaltung gekommen sind, machen heute fünf beim Projekt mit", sagt Spoerri. Das Gemüse muss nicht perfekt sein Ein grosser Vorteil sei das Verteilen des Risikos auf verschiedene Schultern, erklärte Initiantin Marina Bolzli. "Anders als etwa bei den Grossverteilern bekommen unsere Bauern ihr Geld im Voraus. Ein Rüebli darf auch geliefert werden, wenn es nicht schnurgerade gewachsen ist." Die Preise für die jeweiligen Produkte werden jeweils im Winter von der Mitgliederversammlung bestimmt. Der Verein hofft, im März mit rund 50 Korbabnehmern zu starten. Was und wie viel in den wöchentlich gelieferten Körben drin ist, wird von der Produktpalette der mitmachenden Bauern sowie von der Jahreszeit bestimmt. "Eine Orange wird man im Korb nie finden, denn diese wachsen nun mal nicht auf meinem Hof", sagt Wüstefeld. Neben Gemüse und Obst enthalten die Körbe sporadisch auch Selbstgemachtes von den Höfen oder auf Wunsch ein Stück Trockenfleisch. Bezahlt wird vierteljährlich. Die Körbe werden jede Woche in eines von drei Depots in der Stadt Bern geliefert und können dort von den Kunden abgeholt werden. Weitere Informationen: www.soliterre.ch Copyright: Karin Iseli, LID, Mediendienst Nr. 9232 vom 18.12.2009 Hier lesen Sie dazu auch den kritischen Kommentar " Zurück auf Feld 1?" von Matthias Wiesmann (bionetz.ch-News vom 26.11.2009)
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